Mit Gesundheitsdaten
Wissen schaffen

Jeden Tag erhalten Millionen Menschen deutschlandweit gesundheitliche Versorgung – in einem Umfeld, das durch verschiedene Akteure sowie technologische und demografische Veränderungen geprägt ist. Dieses dynamische, komplexe Gesundheitssystem spiegelt sich in einer Fülle von Daten wider, die am WIG2 mit Blick auf medizinische, ökonomische, strukturelle und regulatorische Aspekte genau unter die Lupe genommen werden. Durch die Analyse von Gesundheitsdaten schaffen wir fundiertes Wissen mit dem bedarfsgerechtes und interprofessionelles Handeln gefördert und die Qualität der Gesundheitsversorgung stetig gesteigert wird.

Über das WIG2

Im Fokus

Gesundheitsökonomische Evaluation von Versorgungskonzepten und Therapien

Aussagekräftige Pre-Tests mit Feasibility-Analysen

Diskurs GKV, 16. und 17. Juni 2026, Leipzig

Digitale und innovative Medizintechnikprodukte

Sprachbasierter Pflege- und Betreuungsassistent für ein selbstbestimmtes Leben im Alter (CAIREBuddy)

Ziel des Vorhabens CAIREBuddy ist die Entwicklung eines digitalen, sprachbasierten Pflege- und Betreuungsassistenten, der älteren Menschen länger ein selbstbestimmtes Leben im häuslichen Umfeld ermöglichen soll. Durch die Kombination von…

Regionale Gesundheitsversorgung

Reifegradmodell für telemedizinische Akutversorgungs-Netzwerke am Beispiel Schlaganfall (TeleStrokeRGM)

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Telemedizinische Netzwerke leisten seit Jahren einen wesentlichen Beitrag zur flächendeckenden Akutversorgung. Im Innovationsfondsprojekt TeleStrokeRGM entwickeln wir als Teil eines Forschungskonsortiums ein…

Regionale Gesundheitsversorgung

Leipzig ohne Hepatitis (LeoH)

Hepatitis B, C und D zählen zu den häufigsten Ursachen schwerer Lebererkrankungen und werden dennoch zu selten diagnostiziert und behandelt. WIG2 ist eine von mehreren Leipziger Organisationen, die im Modellprojekt „Leipzig ohne Hepatitis" (LeoH)…

Morbi-RSA

Morbiditätsorientierter Risikostrukturausgleich – Arzneimitteldaten als Ergänzung?

Um einen fairen Wettbewerb zwischen den Krankenkassen zu gewährleisten, wurde 2009 in Deutschland ein morbiditätsorientierter Risikoausgleich (Morbi-RSA) eingeführt. Dabei spielt die Morbidität der Versicherten eine entscheidende Rolle, welche vor…

Morbi-RSA

Vorsorgepauschale im reformierten RSA – Prävention rechnet sich für Krankenkassen nur begrenzt

Spätestens seit dem Präventionsgesetz von 2015 ist die Bedeutung von Prävention und Gesundheitsförderung politisch anerkannt. Ein erster Versuch, präventive Leistungen auch finanziell im Rahmen des reformierten Risikostrukturausgleichs (RSA)…

Aktuelle Forschung

Systematisches Review zu Health State Utility Values bei Influenza und influenzaähnlichen Erkrankungen

In gesundheitsökonomischen Bewertungen wird die Lebensqualität häufig durch Health State Utility Values (HSUVs) quantifiziert. Diese Werte messen, wie sehr eine Krankheit den Alltag und das Wohlbefinden der Betroffenen einschränkt, und fließen in…

Aktuelle Forschung

Long COVID-assoziierte Symptome: Systematische Evidenzrecherche zeigt Behandlungspotenzial einiger Medikamente im Off-Label-Use

Long COVID bezeichnet anhaltende gesundheitliche Folgen nach einer SARS-CoV-2-Infektion, die eine Vielzahl von Symptomen umfassen und die Lebensqualität erheblich einschränken können. Eine Evidenzrecherche zu ausgewählten Wirkstoffen, die außerhalb…

Regionale Gesundheitsversorgung

Analyse der psychischen Krisen- und Notfallversorgung in Bayern – vielfältiges Versorgungssystem, regionale Unterschiede und niedrigschwellige Krisendienste als zentrale Anlaufstellen

Das gewohnte Verhaltens- und Bewältigungssystem ist bei Menschen in einer psychischen Krise durch belastende innere oder äußere Auslöser überfordert. Betroffene müssen so schnell wie möglich zielgerichtete Unterstützung erhalten, um weitere…